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Gesundheit

Ultraschall gegen Zittern: Moderne Therapie kann Tremor lindern – ganz ohne Hautschnitt

Ein Glas Wasser zum Mund führen, eine Nachricht auf dem Smartphone
schreiben oder die eigene Unterschrift leisten: Was für die meisten
Menschen selbstverständlich ist, wird für Menschen mit starkem Tremor oft
zur täglichen Herausforderung. Viele Betroffene wissen jedoch nicht, dass
Ultraschall heute nicht nur zur Diagnostik eingesetzt wird, sondern auch
zur Behandlung neurologischer Erkrankungen. Mit dem MR-gesteuerten
fokussierten Ultraschall (MRgFUS) steht ausgewählten Patientinnen und
Patienten mit schwerem Tremor eine moderne Therapieoption zur Verfügung,
die ohne Hautschnitt und ohne Implantate auskommt. Darauf weist die
Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. hin.

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DGNI Pflege- und Therapiepreis 2026 für „Familienzentrierte Pflege” auf Neuro-Intensivstation Erlangen

Die Deutsche Gesellschaft für NeuroIntensiv- und Notfallmedizin (DGNI) hat
im Rahmen ihrer diesjährigen Jahrestagung ANIM 2026 in Dortmund wieder
Preise für außergewöhnliche Leistungen in diesem Bereich vergeben. Die
Neuro-Intensivstation des Uniklinikums Erlangen erhielt den DGNI Pflege-
und Therapiepreis für die erfolgreiche Einführung und nachhaltige
Umsetzung der “Familienzentrierten Pflege”. Das Team entwickelte seit 2023
ein umfassendes Konzept, das Angehörige als zentrale Ressource in den
Pflegeprozess einbindet. Jacqueline McFarland, Erlangen, nahm den DGNI
Pflege- und Therapiepreis bei der feierlichen Preisverleihung entgegen. Im
Interview gibt sie aktuelle Einblicke.

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Individuelle Therapien, präzisere Diagnostik, mehr Patientenbeteiligung: 10 Jahre Krebsforschung am Bosch Health Campu

Krebs wird immer häufiger von einer tödlichen zu einer behandelbaren, oft
chronischen Erkrankung. Zu diesem Erfolg trägt seit zehn Jahren das Robert
Bosch Centrum für Tumorerkrankungen (RBCT) mit innovativen Forschungs- und
Therapieansätzen bei. Auch für die nächsten Jahre sind bereits neue
Projekte angestoßen – mit maßgeblicher Förderung durch die Robert Bosch
Stiftung.

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Projekt zu erblichem Darmkrebs mit Felix Burda Award ausgezeichnet

Bessere Prävention und Versorgung für Menschen mit Lynch-Syndrom und deren
Familien - Projekt mit Felix Burda Award ausgezeichnet
Das Lynch-Syndrom zählt zu den häufigsten erblichen Ursachen von Darmkrebs
und blieb bislang häufig unerkannt. Das Projekt „Vom Risiko zur Pflicht:
Genetische und tumorbasierte Identifikation als neue Säule der
Darmkrebsprävention" nimmt sich genau dieser Versorgungslücke an. Es nutzt
die flächendeckende Tumordiagnostik in zertifizierten Darmkrebszentren, um
Lynch-Syndrom-Betroffene und ihre Familien systematisch zu identifizieren
und ihr individuelles Krebsrisiko zu bestimmen. So können sie gezielt
versorgt und langfristig begleitet werden. Am 21. Juni wurde das Projekt
im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung in Berlin mit dem Felix Burda
Award ausgezeichnet.

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