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Gesundheit

Dr. Kathrin Schmeißer, Fachärztin für Arbeitsmedizin und stellvertretende Leiterin der Abteilung Arbeits- und Gesundheitsschutz des Uniklinikums, führt eine Übung für den Rücken durch.  Uniklinikum Dresden / Thomas Albrecht

Dresdner Uniklinikum fördert Mitarbeiter-Gesundheit mit online- Bewegungsprogramm

Dr. Kathrin Schmeißer, Fachärztin für Arbeitsmedizin und stellvertretende Leiterin der Abteilung Arbeits- und Gesundheitsschutz des Uniklinikums, führt eine Übung für den Rücken durch.  Uniklinikum Dresden / Thomas Albrecht
Dr. Kathrin Schmeißer, Fachärztin für Arbeitsmedizin und stellvertretende Leiterin der Abteilung Arbeits- und Gesundheitsschutz des Uniklinikums, führt eine Übung für den Rücken durch. Uniklinikum Dresden / Thomas Albrecht

Das Uniklinikum Dresden zählt zu Deutschlands gesündesten Unternehmen. Ein
neues Training an Bildschirmarbeitsplätzen ergänzt das Betriebliches
Gesundheitsmanagement.
Zwei mal fünf Minuten Aktivität und Entspannung reichen aus, um das
körperliche Wohlbefinden an Büroarbeitsplätzen zu verbessern. Diese These
möchte das Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden in den kommenden
Monaten belegen: 185 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nehmen an dem
Pilotprojekt „Gesund und fit am Bildschirmarbeitsplatz“ teil, das im
Rahmen der Betrieblichen Gesundheitsförderung der Hochschulmedizin Dresden
angeboten wird.

Dafür erhalten die 185 Teilnehmer aktuell für insgesamt sechs Monate
personalisierten Zugriff auf ein spezielles online-Trainingsprogramm.
Automatisiert und auf den jeweiligen physischen Zustand angepasst, gibt
das Programm jeweils fünf einmütige Übungen vor. Diese lassen sich ganz
einfach am Arbeitsplatz, sitzend oder stehend und vor allem ohne großen
Platzbedarf absolvieren. Neben Übungen zur Entspannung oder
Dehnungsübungen zum Entgegenwirken von Zwangshaltungen, wie sie vor dem PC
häufig vorkommen, werden auch Übungen zum Aktivieren, Kräftigen und
Stabilisieren des Körpers angeboten. Dabei sollen die Teilnehmer
beispielsweise Nackenkreisen, Beine schwenken, Knie heben, die
Schulterblätter mit der Hand berühren und auf den Fußballen laufen. Ziel
ist, dass jeder der Teilnehmenden zweimal täglich fünf Minuten eine aktive
oder entspannte Pause am Arbeitsplatz verbringt, um einen Ausgleich zu
arbeitsbedingten Belastungsfaktoren zu schaffen.
„Heutzutage findet ein Großteil der Arbeitszeit am Schreibtisch und vor
dem Computer statt“, sagt Mathias Roth, Betrieblicher Leiter des
Gesundheitszentrums „Carus Vital“ am Dresdner Uniklinikum. Das Programm
richtet sich aber nicht nur an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der
Verwaltung. Ebenso sollen das Pflegepersonal, die Ärzteschaft und
Beschäftigte in Laboren angesprochen werden. „Selbst Ärztinnen und Ärzte
sitzen täglich mindestens ein bis zwei Stunden am Computer“, sagt er.
Gleiches gelte für das Pflege- und Laborpersonal, das nicht nur am
Schreibtisch, sondern mitunter auch lange an der Laborbank sitzt. „Wer
dann nicht für Ausgleich und ausreichend Bewegung sorgt, klagt schnell
über Rücken- und Nackenschmerzen, Müdigkeit oder niedrigen Blutdruck“ sagt
Susanne Liebe, Fachärztin für Arbeitsmedizin und Leiterin der Abteilung
Arbeits- und Gesundheitsschutz am Universitätsklinikum.

Für das Pilotprojekt „Gesund und fit am Bildschirmarbeitsplatz“ arbeitet
die Hochschulmedizin Dresden als erstes Krankenhaus und einziges
Universitätsklinikum in Deutschland mit dem Anbieter FitMit5 zusammen. Die
in der dazugehörenden Software generierten Übungen werden individuell auf
die jeweiligen Beschwerden abgestimmt. Der Beschäftigte gibt vorher ein,
wie er sich gerade fühlt, ob er Aktivität oder Entspannung wünscht und
welche körperlichen Probleme ihn gerade am meisten beschäftigen. Aus
diesen Informationen stellt die Software aus 180 verschiedenen Übungen
automatisiert ein fünfteiliges Programm zusammen. Die einzelnen Bewegungen
können entspannend oder aktivierend sein, wahlweise den Stoffwechsel
ankurbeln oder die (Rücken-)Muskulatur stärken. Die jeweils eine Minute
langen Übungen werden nacheinander in einem Video vorgeführt, die der
Teilnehmer zeitgleich nachmachen kann. Dies passiert sitzend oder stehend
– direkt im Büro vor dem Bildschirmarbeitsplatz. Viel Platz wird dafür
nicht benötigt. Pro Übung kann der Teilnehmer fünf Punkte sammeln und sich
damit motivieren. „Wir Betriebsärzte sind dankbar für so ein Programm, mit
dem sich ohne großen räumlichen und zeitlichen Aufwand Ausgleichs- und
Kräftigungsübungen in den Arbeitsalltag unserer Beschäftigten integrieren
lassen“ sagt Susanne Liebe, die die medizinischen Belange des
Gesundheitsprogramms „Carus Vital“ verantwortet.
„Das Programm bereichert auch meinen persönlichen Arbeitsalltag. Deshalb
nehme ich mir diese zweimal fünf Minuten am Tag – gerade weil man im
stressigen Arbeitsalltag zu schnell vergisst, auf sich selbst zu achten.
Manchmal machen wir die Übungen sogar mit Kollegen zusammen und lachen
viel dabei“, sagt Dr. Kathrin Schmeißer, Fachärztin für Arbeitsmedizin und
stellvertretende Leiterin der Abteilung Arbeits- und Gesundheitsschutz des
Uniklinikums. „Das fördert nicht nur das Wohlbefinden. Nach den fünf
Minuten fühle ich mich insgesamt besser, aktiver und fitter, sodass ich
wieder konzentrierter meiner Tätigkeit nachgehen kann.“
Die Partnerkrankenkasse AOK PLUS unterstützt und begleitet das
Gesundheitszentrum „Carus Vital“ bei diesem Pilotprojekt. Bereits zu
Beginn wurden die Teilnehmer zu ihren Motiven und aktuellen Beschwerden
befragt. Nach sechs Monaten soll eine weitere Befragung folgen, um
positive Effekte bei den Teilnehmern ableiten und festhalten zu können.
„Dann ist es unser Ziel, nach einer Lösung zu suchen, wie wir dieses
besondere Angebot der Betrieblichen Gesundheitsförderung dauerhaft in das
Programm des Gesundheitszentrums aufnehmen können“, sagt Wilfried Winzer,
Kaufmännischer Vorstand des Uniklinikums.
Das Gesundheitszentrum „Carus Vital“ verfügt über eine Fläche von 800
Qua­dratmetern und bietet den Mitarbeitern von Klinikum und Fakultät in
seinen Räumen nicht nur unterschiedliche Fitnessangebote, sondern ein
breites Programm zu Themenschwerpunkten Bewegung, Ernährung, Entspannung
und Stressbewältigung sowie Sucht- und Krebsprävention. Dazu stehen den
Teilnehmern qualifizierte Sportwissenschaftler, Physiotherapeuten,
Fitnesstrainer und Kursleiter zur Seite. Das „Carus Vital“ ist ein
wesentlicher Bestandteil des Betrieblichen Gesundheitsmanagements am
Universitätsklinikum Dresden.

Corporate Health Award 2017 für Betriebliches Gesundheitsmanagement

Im vergangenen Jahr wurde das Dresdner Universitätsklinikum als „Corporate
Health Company“ ausgezeichnet. Diesen Titel erhielt das Klinikum durch
eine erfolgreiche Auditierung im Rahmen des „Corporate Health Award 2017“.
In diesem Kontext wurde das Betriebliche Gesundheitsmanagement in der
Kategorie „Gesundheits- und Sozialwesen“ bewertet. Durch die Maßnahmen und
Angebote unterstützt das Klinikum seine Beschäftigten dabei, sich selbst
gesund sowie physisch wie psychisch fit zu halten. „Das umfassende
Betriebliche Gesundheitsmanagement der Hochschulmedizin Dresden geht dabei
weit über die vom Gesetzgeber vorgeschriebenen Maßnahmen hinaus. Mit dem
in den vergangenen zehn Jahren entwickelten Maßnahmenpaket haben wir viel
erreicht und bundesweit Maßstäbe gesetzt“, erklärt Wilfried Winzer. Nicht
nur im Branchenvergleich, sondern auch im Vergleich zu allen Bewerbern des
diesjährigen Corporate Health Awards wurde das Betriebliche
Gesundheitsmanagement der Hochschulmedizin Dresden in allen drei
Kategorien – Struktur, Strategie und Leistungen – mit mindestens 80
Prozent bewertet und liegt damit deutlich über dem Durchschnitt Der Award
ist eine Auszeichnung für Unternehmen, die sich im Betrieblichen
Gesundheitsmanagement als Vorbilder hervorgetan haben, und eine der
renommiertesten Qualitätsinitiativen zum nachhaltigen Betrieblichen
Gesundheitsmanagement im deutschsprachigen Raum. „Als einer der größten
Arbeitgeber der Region ist die Hochschulmedizin Dresden insbesondere ihren
Beschäftigten verpflichtet. Deshalb freuen wir uns sehr, nun auch von
objektiven Gutachtern bestätigt zu bekommen, dass wir mit unserer in den
vergangenen zehn Jahren erfolgreich geleisteten Arbeit zum Erhalt und zur
Förderung der Mitarbeiter-Gesundheit auch zukünftig auf einem sehr guten
Weg sind“, sagt Susanne Liebe, Fachärztin für Arbeitsmedizin und Leiterin
der Abteilung Arbeits- und Gesundheitsschutz.

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Unterschätzte Gefahr: HP-Viren verursachen Krebs Knappschaft übernimmt Impfkosten nun auch für Jungen

Humane Papillomaviren (HPV) sind hochansteckend, verursachen die häufigsten Geschlechtskrankheiten und können als Spätfolge bösartige Tumore bilden – bei Frauen und Männern gleichermaßen. Kinder und Jugendliche sollten daher rechtzeitig gegen HPV geimpft werden. Rechtzeitig bedeutet in diesem Fall, dass die Impfung noch vor den ersten sexuellen Kontakten stattfindet. Bisher wurde sie hauptsächlich bei Mädchen durchgeführt, dabei sind Jungen genauso gefährdet. Als eine der ersten gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland übernimmt die Knappschaft die Kosten für die HPV-Impfung ab sofort auch für Jungen zwischen 9 und 14 Jahren.


Erschreckend, aber wahr: Fast jeder Mensch infiziert sich im Laufe seines Lebens mit den gefährlichen Erregern. Laut einer Studie des Deutschen Krebsforschungsinstituts tragen heute 75 bis 80 Prozent der sexuell aktiven Menschen die HP-Viren in sich. Dabei kann man sich durch Impfen leicht schützen. Seit mehr als zehn Jahren ist die HPV-Impfung in Europa zugelassen. Sie ist gut verträglich und hochwirksam.

Impfkosten wurden bisher nur für Mädchen übernommen

Bislang übernehmen die meisten gesetzlichen Krankenkassen die Kosten dieser Schutzimpfung nur für Mädchen. Die Ständige Impfkommission (STIKO) und Fachexperten empfehlen die Impfung aber auch für Jungen. Dieser Empfehlung folgt nun die Knappschaft als eine der ersten gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland: Sie übernimmt die Kosten für die HPV-Impfung ab sofort auch für Jungen zwischen 9 und 14 Jahren.

Norbert H. Brockmeyer ist Facharzt für Haut- und Geschlechtskrankheiten und betreibt Forschungen zu HIV und AIDS. Er gehört zum medizinischen Kompetenznetz der Knappschaft und berät die Krankenkasse und ihre Versicherten zu Fragen der sexuellen Gesundheit. „HP-Viren sind extrem gefährlich, weil sie in der Lage sind, gesunde Zellen über viele Jahre schrittweise umzuprogrammieren, so dass sie sich zu bösartige Tumorzellen entwickeln“, erklärt der Experte die Gefahr, die von den HP-Viren ausgeht.

Infektionsforscher sieht Eltern in der Pflicht

„Es gibt Hunderte verschiedener HP-Viren“, so Brockmeyer weiter. „In einem Abstrich bei Erwachsenen finden wir oft 10 oder mehr verschiedene Virustypen. Wir wissen aber, dass HPV 16 und 18 die gefährlichsten sind. Sie verursachen Krebs überall dort, wo sie beim Sex mit der Schleimhaut in Kontakt gekommen sind.“  Frauen wie Männer können die Erreger übertragen und ihr zum Opfer fallen. Die Impfung schütze, so der Forscher, vor beiden Risiken: Vor der Übertragung und vor den gefährlichen Spätfolgen. Daher sei es wichtig, dass alle Geschlechter im Kindesalter geimpft werden. „Bis Jugendliche ein eigenes Bewusstsein für die Gefahren durch Übertragung von HPV entwickeln, ist es für eine Grundimmunisierung meistens zu spät. Höchste Wirksamkeit erreicht die Impfung nur, wenn sie vor den ersten sexuellen Kontakten verabreicht wird. Hier sind die Eltern in der Pflicht, lange bevor ihr Kind sexuell aktiv wird“, so Brockmeyer.

Die HPV-Impfung wird bei Kinder- und Jugendärzten, aber auch beim Hausarzt durchgeführt und gilt als sicher: „Das Risiko möglicher Impfschäden ist weitaus geringer als die Wahrscheinlichkeit, durch HPV an Krebs zu erkranken“, betont der Knappschaft-Experte. Auf 100.000 Impfdosen komme lediglich eine heftige allergische Reaktion“. Die Kosten pro Impfung belaufen sich auf etwa 500 Euro, die von der Knappschaft erstattet werden.
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Preisverleihung, 15. HepNet Symp. (v. l. n. r.): Prof. Dr. C. Trautwein für das Gutachterkomitee, Prof. Dr. E. Roeb, Vorsitzende des Stiftungskuratoriums, Dr. Dr. P. Dietrich, N. Danne, Norgine GmbH  Deutsche Leberstiftung

Deutsche Leberstiftung zeichnet wegweisende hepatologische Publikation aus

Preisverleihung, 15. HepNet Symp. (v. l. n. r.): Prof. Dr. C. Trautwein für das Gutachterkomitee, Prof. Dr. E. Roeb, Vorsitzende des Stiftungskuratoriums, Dr. Dr. P. Dietrich, N. Danne, Norgine GmbH  Deutsche Leberstiftung
Preisverleihung, 15. HepNet Symp. (v. l. n. r.): Prof. Dr. C. Trautwein für das Gutachterkomitee, Prof. Dr. E. Roeb, Vorsitzende des Stiftungskuratoriums, Dr. Dr. P. Dietrich, N. Danne, Norgine GmbH Deutsche Leberstiftung

Jährlich wird eine herausragende Publikation mit dem Preis der Deutschen
Leberstiftung ausgezeichnet. In diesem Jahr wird eine Arbeit bedacht, die
zum besseren Verständnis der Leberzellkrebs-Therapie beiträgt.

Die Deutsche Leberstiftung lobte auch 2018 einen Preis für eine
wegweisende Publikation im Bereich der Hepatologie aus und erhielt
zahlreiche exzellente Bewerbungen und Vorschläge für die mit dem Preis
auszuzeichnende Publikation.

Begutachtet wurden die eingereichten Publikationen von einem unabhängigen
Gutachterkomitee, dem Prof. Dr. Hartmut Schmidt, Münster, Prof. Dr.
Herbert Tilg, Innsbruck und Prof. Dr. Christian Trautwein, Aachen
angehören.

Die Gutachter beschlossen nach gründlicher Prüfung und Diskussion aller
Publikationen einstimmig, die Arbeit „Wild type Kirsten rat sarcoma is a
novel microRNA-622-regulated therapeutic target for hepatocellular
carcinoma and contributes to sorafenib resistance“, erschienen in Gut
(Dezember 2017) mit dem Preis der Deutschen Leberstiftung 2018
auszuzeichnen.

Das Preisgeld in Höhe von 7.500,- Euro erhielt Dr. Dr. Peter Dietrich von
der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.

„Es waren in diesem Jahr sehr viele, sehr exzellente Arbeiten, die für den
Preis der Deutschen Leberstiftung eingereicht wurden. Das ist eine
phantastische Entwicklung, die zeigt, welche hohe Relevanz der Preis der
Deutschen Leberstiftung hat. Letztlich ist es einer der am höchsten
dotierten deutschsprachigen Publikationspreise in der Hepatologie und
trägt enorm dazu bei, die hepatologische Forschungslandschaft zu
motivieren“, erläutert Prof. Dr. Christian Trautwein, einer der Gutachter,
die Bedeutung der Auszeichnung.

„Aufgrund der vielen enorm guten eingereichten Arbeiten fiel uns die
Auswahl nicht leicht. Wir haben uns letztlich für die Arbeit entschieden,
deren Ergebnisse eine hohe klinische Relevanz in einem sehr wichtigen und
zukunftsträchtigen Arbeitsfeld hat und die damit wegweisend ist. Sorafenib
wird als systemische Therapie bei fortgeschrittenem Leberzellkrebs
eingesetzt, führt aber nicht bei allen Patienten zu einem
Therapieansprechen. Die Arbeit zeigt, dass die Therapieresistenz gegen
Sorafenib im Zusammenhang mit einer erhöhten Ausschüttung von KRAS
(Kirsten rat sarcoma) steht. Eine Hemmung von KRAS kann daher den
Therapieresistenzen möglicherweise entgegenwirken, was für zukünftige
Therapiestrategien eine Bedeutung hat“, erläutert Prof. Christian
Trautwein die Entscheidung des Komitees.

Verliehen wurde der Preis am 30. Juni 2018 im Rahmen des 15. HepNet
Symposiums durch Prof. Dr. Elke Roeb für das Stiftungskuratorium und Prof.
Dr. Christian Trautwein für das Gutachterkomitee. Gestiftet wurde das
Preisgeld von der Norgine GmbH, einem Partner der Deutschen Leberstiftung.

Publikation: Dietrich P, Koch A, Fritz V, Hartmann A, Bosserhoff AK,
Hellerbrand C: Wild type Kirsten rat sarcoma is a novel
microRNA-622-regulated therapeutic target for hepatocellular carcinoma and
contributes to sorafenib resistance. Gut. 2017 Dec 23. pii:
gutjnl-2017-315402. doi: 10.1136/gutjnl-2017-315402. [Epub ahead of print]
Deutsche Leberstiftung

Die Deutsche Leberstiftung befasst sich mit der Leber, Lebererkrankungen
und ihren Behandlungen. Sie hat das Ziel, die Patientenversorgung durch
Forschungsförderung und eigene wissenschaftliche Projekte zu verbessern.
Durch intensive Öffentlichkeitsarbeit steigert die Stiftung die
öffentliche Wahrnehmung für Lebererkrankungen, damit diese früher erkannt
und geheilt werden können. Die Deutsche Leberstiftung bietet außerdem
Information und Beratung für Betroffene und Angehörige sowie für Ärzte und
Apotheker in medizinischen Fragen. Diese Aufgaben erfüllt die Stiftung
sehr erfolgreich. Weitere Informationen: http://www.deutsche-
leberstiftung.de.

BUCHTIPP: „Das Leber-Buch“ der Deutschen Leberstiftung informiert
umfassend und allgemeinverständlich über die Leber, Lebererkrankungen,
ihre Diagnosen und Therapien – jetzt in dritter, aktualisierter und
erweiterter Auflage! „Das Leber-Buch“ ist im Buchhandel erhältlich: ISBN
978-3-89993-899-9, 16,99 Euro. Weitere Informationen: http://www.deutsche-
leberstiftung.de/Leber-Buch.

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Das Logo des „Hanse-Kongress“.

Herausragend, einzigartig, unterhaltsam : die Gesundheitswirtschaft Mecklenburg-Vorpommerns

Das Logo des „Hanse-Kongress“.
Das Logo des „Hanse-Kongress“.

Die Gesundheitswirtschaft Mecklenburg-Vorpommerns präsentiert sich 22. und
23. Juni 2018 mit herausragenden Vorhaben und Unternehmen auf einzigartige
Weise beim ungewöhnlichen „Hanse-Kongress“.

Ein besonderer Geburtstag verdient ein besonderes Geschenk: einen
besonderen Kongress. Das ist das Ziel des „Hanse-Kongress“, der am 22. und
23. Juni 2018 in Rostock stattfindet. Der besondere Geburtstag ist das
800. Jubiläum Rostocks am 24. Juni.

Der „Hanse-Kongress“ – an dem sich die BioCon Valley® GmbH zusammen mit
anderen Institutionen und Netzwerken beteiligt, allem voran der
organisierende Unternehmerverband Rostock - Mittleres Mecklenburg e. V. –
ist vor allem als Plattform für kleine und mittelständische Unternehmen
konzipiert. Ziel ist es, künftige Projekte, internationale Kooperationen
und vor allem einen anregenden Austausch zu initiieren. Die Abgrenzung zu
anderen Kongressen liegt im Event-Charakter, den ausgeprägten
Netzwerkmöglichkeiten und dem interaktiven Wissensaustausch von Vertretern
aus Wirtschaft und Wissenschaft der 196 europäischen Hansestädte.

Für den Hanse-Kongress wurden im Sinne der traditionellen „7 Rostocker
Wahrzeichen“ die sieben wichtigsten Branchen Rostocks identifiziert: Die
Gesundheitswirtschaft ist eine davon. Die BioCon Valley® GmbH hat dazu
Forscher, Wissenschaftseinrichtungen und Unternehmen gewonnen, im
Programmpunkt zur Gesundheitswirtschaft die Vielfalt des wirtschaftlichen
Handelns in Mecklenburg-Vorpommern aufzuzeigen.

Das gesunde und unterhaltsame Programm ist am 22. Juni ab 13:15 Uhr in der
Yachthafenresidenz Hohe Düne zu erleben. Dazu gibt es sieben Plätze für
sogenannte sieben Querschnittsthemen: „Digitalisierung“,
„Internationalisierung & Mobilität“, „Demografischer Wandel“, „Forschung &
Innovation“, „Nachhaltigkeit & Klimaschutz“, „Unternehmenskultur“ sowie
„Bildung & Fachkräftesicherung“.

Besetzt wurden die sieben Plätze von nationalen und internationalen
Unternehmen sowie Wissenschaftsvertretern, welche herausragende Vorhaben
aus Mecklenburg-Vorpommern vorstellen. Im Programmpunkt zur
Gesundheitswirtschaft sind das: die Centogene AG Rostock
(Digitalisierung), die PaludiMed GmbH Greifswald (Nachhaltigkeit &
Klimaschutz), die Dr. Diestel GmbH Rostock (Forschung & Innovation), die
GWA Hygenie GmbH Stralsund (Unternehmenskultur), das Projekt
„Land|Rettung“ des Landkreises Vorpommern-Greifswald
(Internationalisierung & Mobilität), die Universitätsmedizin Rostock
(Bildung & Fachkräftesicherung) sowie das Max-Planck-Institut für
demografische Forschung Rostock (Demografischer Wandel).

Im Stil von Pitch-Events aus der Start-up-Szene ringen alle Vortragenden
um die Gunst des Publikums. Dazu wurden die Rostocker Macher von
„12min.me“ an Bord geholt, die über die Einhaltung der Regeln wachen
werden. Diese besagen, dass jeder Referent lediglich 800 Sekunden Zeit
hat. Danach geht das Mikrofon gnadenlos aus. Anschließend stehen weitere
800 Sekunden für einen konstruktiven Dialog zur Verfügung.

Diese Impuls-Vorträge sind darauf ausgerichtet, neue Denkanstöße für die
jeweilige Branche zu liefern und Synergieeffekte zu schaffen. Das Konzept
verfolgt die Zielstellung, möglichst vielen guten Ideen Raum zu geben und
die Interaktion zwischen Vortragendem und Publikum zu fördern.

In der Eröffnungsveranstaltung am selben Tag um 9:30 Uhr im Hauptgebäude
der Universität Rostock hält mit Prof. Dagmar Braun – Mitinhaberin der
Braun Beteiligungs GmbH, die in Pharma, Food und Handel aktiv ist – eine
prägende Akteurin des BioCon Valley-Netzwerkes die Key Note.

Am zweiten Tag, 23. Juni, führt eine Exkursion unter anderem zur Centogene
AG, dem weltweit führenden Unternehmen auf dem Gebiet der genetischen
Früherkennung seltener Erbkrankheiten mit Sitz in Rostock. Hier ist zu
erleben, wie die einzigartige Datenbank mit genetischen Daten aus über 110
Ländern Ärzten und Betroffenen einen beispiellosen Zugang zu
epidemiologischen, klinischen und genetischen Informationen über
Erbkrankheiten, einschließlich onkogenetischer Indikationen bietet. Die
Centogene AG, 2006 aus der Universitätsmedizin Rostock ausgegründet,
beschäftigt inzwischen rund 300 Mitarbeiter aus und in aller Welt.

Die BioCon Valley® GmbH hat zusammen mit dem Unternehmerverband Rostock -
Mittleres Mecklenburg e. V. zum „Hanse-Kongress“ Unternehmen und
Forschungseinrichtungen aus allen Hansestädten Europas eingeladen, von den
internationalen Netzwerkmöglichkeiten aus Wirtschaft und Wissenschaft zu
profitieren und diese eigenständig zu bereichern. Kommen Sie mit
potenziellen Geschäfts- und Kooperationspartnern in Kontakt. Erweitern Sie
Ihr Netzwerk und intensivieren Sie bestehende Geschäfts- und
Forschungsbeziehungen in der Gesundheitswirtschaft.

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