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Politik

Wahlkampf in Bayern - 6 Tage alle Kraft auf Bayern

BayernDie heiße Phase begann zwar in Düsseldorf, doch in den nächsten sechs Tagen spielt sich für die Union alles in Bayern ab. Angela Merkel und Horst Seehofer steigen noch einmal groß in den Wahlkampf ein, und das mit viel Freude. Schließlich kann Seehofer sogar auf eine absolute Mehrheit hoffen. Und wenn dies nicht gelingt, geht es doch für ihn mehr um das Image eines guten Wahlausgangs als um die reale Bedrohung durch einen schlechten. Bei der FDP verhält sich das grundlegend anders. Sie muss um den Wiedereinzug in den Landtag fürchten, in dem sie nicht immer vertreten war. Fahrstuhlpartei nennt man das, einmal rein, zwei mal raus.

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Steinmeier warnt vor Militärschlag gegen Syrien

Frank-Walter SteinmeierDer frühere Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) hat eindringlich vor einem Militärschlag gegen Syrien gewarnt. "Ich befürchte, ein solcher Schlag wird das Asad-Regime weder beseitigen noch schwächen können, sondern leider die Spaltung der internationalen Gemeinschaft in der Syrien-Frage noch weiter zementieren und die Lage in der hochexplosiven Region weiter verschärfen", sagte er der Ostsee-Zeitung. Der SPD-Fraktionschef kritisierte zugleich die Außenpolitik der Bundesregierung. Er sprach von einem "tragischen Verlust der internationalen Rolle Deutschlands", die bislang oft zwischen Washington und Moskau vermittelt habe.

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Alternative für Deutschland macht keine Koalitionsangebote

Alternative für Deutschland"Es gibt von uns keinerlei Koalitionsangebote", stellt Bernd Lucke, Sprecher der Alternative für Deutschland, die jüngsten Meldungen mehrerer Zeitungen und Nachrichtenmagazine, klar. Nur wenn von Seiten der etablierten Parteien nach der Wahl am 22. September klare Signale kommen, dass sie bereit wären, in der Frage der Eurorettungspolitik ihre Haltung vollständig zu ändern und auf den Kurs der Alternative für Deutschland einschwenken, seien Verhandlungen denkbar. Darauf deute derzeit allerdings nichts hin.

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Steinbrück sieht in Erpressungsversuch keine schmutzige Wahlkampfaktion

Peer SteinbrückSPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück sieht den gegen ihn gerichteten Erpressungsversuch nicht als Beleg für einen schmutziger werdenden Wahlkampf an und macht anderen Parteien keine Vorwürfe. "Das hat erkennbar nichts mit dem Wahlkampf konkurrierender Parteien zu tun", sagte Steinbrück der "Saarbrücker Zeitung". Der Täter sei wahrscheinlich eine Einzelperson aus seinem Wohnumfeld in Bonn. Das ändere jedoch nichts an dem strafrechtlichen Charakter des Vorfalls. "Deshalb wurde auch die Polizei informiert."

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