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Gesundheit

Krebsmedikamente lernen, sich zu verstecken

HeLa-Zellen (Zellkerne blau markiert), eine bestimmte Art von Krebszellen, mit Liposomen (grün, gelb und rot), die einen Wirkstoff einschließen sollen. Die Zellen haben einige der Liposomen aufgenommen. Bild: Balder RebmannDer Europäische Forschungsrat fördert Wilfried Weber mit einem ERC Proof
of Concept Grant

Wirkstoffe für die Krebstherapie verbessern: Für das Projekt „Hide and
Seek with Cancer Drugs“ erhält der Freiburger Professor für Synthetische
Biologie Wilfried Weber eine Förderung von etwa 150.000 Euro. Die
finanziellen Mittel stellt der Europäische Forschungsrat (ERC) im Rahmen
eines Proof of Concept Grants bereit. Dieser wird an Wissenschaftlerinnen
und Wissenschaftler vergeben, deren Forschungsvorhaben der ERC bereits
gefördert hat und die das Innovationspotenzial einer Idee nutzen sowie
ihre Entdeckung in Richtung Marktreife entwickeln wollen. Ziel von Webers
Projekt ist es, die Verträglichkeit und Effizienz von Zytostatika, die bei
Chemotherapien zur Behandlung von Krebs Anwendung finden, zu verbessern.
Die Laufzeit der Förderung beträgt 18 Monate.

Zytostatika töten Zellen ab, die schnell wachsen und sich teilen. Dazu
gehören bösartig entartete Krebszellen, aber etwa auch Zellen des Magen-
Darm-Trakts oder der Haarwurzeln. Dies ruft einige der schweren
Nebenwirkungen hervor, die Zytostatikatherapien mit sich bringen. Die
Wissenschaftler wollen die Effekte von Zytostatika auf gesunde Zellen
verringern, indem sie die Substanzen vor der Anwendung an Patientinnen und
Patienten in kleine Nanobehälter, so genannte Liposomen, einschließen. An
die Oberfläche der Nanobehälter binden sperrige Moleküle, die verhindern,
dass Liposomen mit Zellen interagieren und diese den Wirkstoff aufnehmen
können. „Die Nanobehälter erhalten somit eine Art Tarnkappe, die dafür
sorgt, dass sich die Wirkstoffe im Körper verstecken können“, sagt Weber.
„Erst wenn die Patienten eine weitere, harmlose Substanz einnehmen,
verlieren die Zytostatika ihre Tarnkappe: Die Oberfläche der Liposomen
wird freigegeben und die Tumorzellen können die Zytostatika finden und
aufnehmen.“

Eine solche Freisetzung soll jedoch erst dann erfolgen, wenn sich die
Liposomen samt Zytostatika dort angereichert haben, wo ihre zerstörerische
Wirkung tatsächlich erwünscht ist: im Tumorherd. Dabei hilft ein Makel von
Tumoren. Auch Krebszellen sind auf eine Blutversorgung angewiesen, um
ihren Sauerstoff- und Nährstoffbedarf zu decken. Deshalb setzen sie Stoffe
frei, die es begünstigen, dass sich neue Blutgefäße bilden. Die Blutgefäße
innerhalb von Tumoren sind häufig jedoch von minderer Qualität und
undicht, sodass kleine Partikel aus der Blutbahn ins umliegende Gewebe
übertreten. In Kombination mit einem schlechteren Flüssigkeitsabfluss aus
bösartig entartetem Gewebe ergibt sich, dass sich der im Blut
transportierte Wirkstoff direkt am Zielort anreichert. Die Förderung
ermöglicht den Forschenden unter anderem, die Anwendbarkeit ihrer Methode
hinsichtlich des weit verbreiteten Zytostatikums Doxorubicin im Tiermodell
zu testen, nachdem Experimente in Zellkulturen viel versprechende
Ergebnisse erzielt haben.

Wilfried Weber ist Professor für Synthetische Biologie an der Fakultät für
Biologie der Albert-Ludwigs-Universität und Principal Investigator des
Freiburger Exzellenzclusters BIOSS Centre for Biological Signalling
Studies. An dem Projekt beteiligt sind zudem Balder Rebmann, Doktorand in
Webers Arbeitsgruppe, sowie Dr. Gerhard Pütz vom Institut für Klinische
Chemie und Laboratoriumsmedizin des Universitätsklinikums Freiburg. Das
EU-Büro der Freiburg Research Services und die Zentralstelle für
Technologietransfer der Albert-Ludwigs-Universität haben den Antrag
begleitet. Das Vorhaben basiert auf Ergebnissen des Forschungsprojekts
„CompBioMat – Computing Biomaterials“, für das Weber mit einem ERC
Starting Grant gefördert wurde.

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Pflege, Physiotherapie, OP… Uniklinikum präsentiert Berufe live auf der "KarriereStart"

Das Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden bietet Berufsanfängern eine Vielzahl unterschiedlicher Ausbildungsberufe.  Uniklinikum DresdenUnter dem Motto „Zukunft selbst gestalten“ findet vom 20. bis 22. Januar
die 19. „KarriereStart“ in der Messe Dresden statt. Unter den mehr als 450
Ausstellern, die Schüler, Berufseinsteiger und weitere Interessierte über
Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten sowie Jobangebote informieren, ist
auch das Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden. Als einer der
größten Ausbildungsbetriebe Sachsens hat das Klinikum seine Präsenz auf
der Messe verstärkt. Das vielfältige, komplexe und praxisnahe
Ausbildungsspektrum wird von Freitag bis Sonntag nicht nur in Halle 2 am
Stand B8, sondern auch täglich im Eingangsbereich der Messe auf der
zentralen Aktionsfläche „via mobile“, präsentiert.

Besucher können hier jeweils in der Mittagszeit ihre Balance testen,
physiotherapeutische Übungen beobachten oder erste Einblicke in die
sogenannte Knopflochchirurgie erhalten, indem sie ihre Geschicklichkeit an
endoskopischen Instrumenten ausprobieren. Neben dem breiten
Ausbildungsangebot bietet das Uniklinikum talentierten Berufseinsteigern
sowie Fach- und Führungskräften interessante und vielfältige Berufs- und
Karriereperspektiven. An den drei Messetagen sind jederzeit
Ausbildungsverantwortliche, Auszubildende und Schüler sowie Mitarbeiter
des Geschäftsbereichs Personal vom Dresdner Uniklinikum vor Ort, um
Messebesucher zu informieren und zu beraten.

Das Dresdner Uniklinikum bietet zwölf verschiedene Ausbildungsberufe an –
über 500 Auszubildende und Schüler erhalten hier das Rüstzeug für ihr
weiteres Arbeitsleben. Die Palette des Bildungsangebots der Dresdner
Hochschulmedizin ist groß: Neben den verschiedenen Pflegeberufen bildet
die Carus Akademie am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden auch
Physiotherapeutinnen und -therapeuten sowie Hebammen beziehungsweise
Entbindungspfleger aus. Zum Portfolio des Uniklinikums gehört zudem die
Ausbildung von Berufen im Büro und in der Logistik. Darüber hinaus ist das
Uniklinikum Praxispartner für verschiedene duale Studiengänge.

Alle Angebote haben eins gemeinsam: Als Krankenhaus der Maximalversorgung
bietet das Dresdner Uniklinikum ein stark zukunftsorientiertes Umfeld für
alle Auszubildenden. Eine weitere Besonderheit an der Hochschulmedizin
besteht darin, dass der Berufsnachwuchs im Bereich der Pflege,
Physiotherapie oder Hebammenkunde die Chance hat, parallel einen Bachelor-
Abschluss an der Dresden International University (DIU) zu erwerben,
weshalb die Privatuni ebenfalls auf dem Stand des Klinikums vertreten sein
wird. Auch die UKD Service GmbH ist am Messestand vertreten. Angehende
Köchinnen und Köche des Klinikums-Tochterunternehmens bereiten auf der
„KarriereStart“ kleine Snacks zu. Besucher können Ihnen dabei zuschauen
und Fragen zur Arbeit in der Patientenküche des Uniklinikums stellen.

Erste praktische Einblicke in weitere Berufsbilder bietet der tägliche
Auftritt des Klinikums auf einer zentralen Aktionsfläche, an dem sich
Auszubildende, Schüler und junge Fachkräfte speziell aus den Bereichen der
Physiotherapie und der Operationstechnischen Assistenz beteiligen. Am
Freitag ab 12.30 Uhr und Sonnabend und Sonntag jeweils ab 12 Uhr können
Messebesucher ihre Balance testen oder Schülern der Physiotherapie bei
Übungen zur Mobilisation, Haltungskorrektur und Gleichgewichtsschulung
über die Schulter schauen. Durch die Unterstützung des Chirurgischen
Zentrums ist es zudem möglich, erste Einblicke in die sogenannte
Knopflochchirurgie zu erhalten. Interessierte können hier mit
fachgerechter Anleitung des OP-Personals ihre Geschicklichkeit an
endoskopischen Instrumenten ausprobieren. Dabei gilt es, Kerne aus einer
Paprika herauszuoperieren.

Weitere Informationen finden Sie unter
http://www.uniklinikum-dresden.de/ausbildung
http://www.messe-karrierestart.de

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1000. Nutzer: Meilenstein bei der Etablierung der Entscheidungshilfe Prostatakrebs erreicht

Ende 2016 hat der 1000. Patient die onlinebasierte Entscheidungshilfe
Prostatakrebs der PatientenAkademie der Deutschen Urologen genutzt: Damit
hat die Etablierung des urologischen Vorzeige-Projektes multimedialer
Patientenberatung, das als gemeinsame Initiative der Deutschen
Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) und des Berufsverbandes der Deutschen
Urologen e.V. (BDU) entstanden ist, einen Meilenstein erreicht.

Darüber hinaus liegen erste Evaluationsergebnisse vor. „Sie zeigen nicht
nur stetig steigende Nutzerzahlen, sondern auch eine sehr hohe
Zufriedenheit der Patienten mit unserem innovativen Konzept, das die
schwierige Therapieentscheidung beim nicht metastasierten Prostatakarzinom
unterstützt“, sagt DGU-Pressesprecher Prof. Dr. med. Christian Wülfing.

„Das kostenlose und im deutschsprachigen Raum bisher einmalige Online-
Angebot steht seit Juni 2016 zur Verfügung und soll das Beratungsgespräch
beim nicht metastasierten Prostatakarzinom für den Patienten und seinen
Urologen standardisiert vorbereiten und erleichtern“, erklärt Privatdozent
Dr. med. Dr. phil. Johannes Huber, Projektleiter der Entscheidungshilfe
Prostatakrebs. Das Procedere ist für Patienten und Urologen denkbar
einfach: Nach einem ersten Gespräch über die Krebsdiagnose kann der
behandelnde Urologe seinem Patienten einen Einladungsflyer mit einem
individuellen Zugangscode übergeben und darauf acht klinische Angaben
vermerken. Basierend auf diesen Angaben kann sich der Patient auf der
Webseite der Entscheidungshilfe mithilfe von personalisierten Videos
ausführlich informieren und sich mit seiner Erkrankung und den
leitliniengemäßen Behandlungsmöglichkeiten auseinandersetzen. Er bekommt
die Möglichkeit, sich über persönliche Wünsche, Ängste und Prioritäten
klar zu werden und diese in Ruhe zuhause mit Personen seines Vertrauens zu
besprechen. „Abschließend erhält der Nutzer eine Zusammenfassung aller
relevanten Daten, die er zum folgenden Arztgespräch mitbringt. Diese
liefert dem Urologen wichtige Informationen über den bereits gut
informierten Patienten und schafft beste Voraussetzungen für eine
gelungene Arzt-Patienten-Kommunikation, die sich so vermehrt der ganz
persönlichen Beratung und der gemeinsamen Entscheidungsfindung widmen
kann“, so Huber weiter.

Inzwischen haben über 1000 Patienten von dieser modernen Unterstützung
profitiert. Bei stetig steigenden Zahlen nutzten zuletzt über 60 neue
Patienten pro Woche das Angebot im Internet – das sind bereits 5% aller
Betroffenen in Deutschland. Zudem erreicht die Entscheidungshilfe
Prostatakrebs in der ersten 5-Monats-Evaluation mit 88% eine sehr hohe
Gesamtzufriedenheit der Patienten. Etwa 60% der Betroffenen nutzt das
Angebot gemeinsam mit dem Partner. Und auch für ältere Patienten ist die
Nutzung problemlos möglich. Der älteste Nutzer war 85 Jahre und ein
Drittel aller Nutzer über 70 Jahre alt. Diese Zahlen belegen einen
wichtigen sozialen Aspekt sowie die einfache Bedienbarkeit der
Entscheidungshilfe Prostatakrebs. „Die multimediale Gestaltung beweist
hier einen klaren Vorteil gegenüber den herkömmlichen Printmedien, weil
Sie den so wichtigen Dialog in der Partnerschaft fördert“, so das Fazit
von Projektleiter Huber.

Mit einer erweiterten Öffentlichkeitsstrategie will die Vorsitzende der
PatientenAkademie Prof. Dr. med. Sabine Kliesch die Implementierung der
Online-Entscheidungshilfe künftig weiter forcieren, damit möglichst viele
Betroffene und ihre betreuenden Urologen hiervon profitieren können. Auch
der Generalsekretär der DGU, Prof. Dr. med. Maurice-Stephan Michel,
begrüßt das innovative Projekt als Ergänzung und Bereicherung des Arzt-
Patienten-Verhältnisses. Dabei bleibt die Rolle des Urologen als
Vertrauensperson für die persönliche Beratung essentiell: „Zum einen ist
das Angebot selbstverständlich nicht für jeden Patienten gleichermaßen
geeignet. Zum anderen, und auch das zeigt die bisherige Evaluation, will
nur 1% der Nutzer die Therapieentscheidung alleine treffen. Für 99% der
Patienten ist der betreuende Urologe unverzichtbar für die
Entscheidungsfindung, und das unterstreicht die große Relevanz einer guten
Arzt-Patienten-Kommunikation. Diese wollen wir als Fachgesellschaft mit
der innovativen Entscheidungshilfe Prostatakrebs in größtmöglichem Umfang
fördern“, so Prof. Michel.

Weitere Informationen:
Internet: www.urologenportal.de
www.dgu-kongress.de

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BDH fordert mehr Geld für die Pflege

Aktionsfeld Pflege. Die Zahl der Pflegebedürftigen stieg in Deutschland bis Ende 2015 auf 2,86 Millionen Menschen. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, wuchs die Zahl seit 2013 damit um 8,9 Prozent. Diese Entwicklung fordere politische Rahmenbedingungen, die die Tragfähigkeit der Pflege in Deutschland nachhaltig stärken, forderte die Vorsitzende des BDH Bundesverband Rehabilitation, Ilse Müller:

„Die dynamische Entwicklung der Zahl Pflegebedürftiger zeigt, dass der demografische Wandel aus dem Nebel abstrakter Debatten in die Realität der Tagespolitik überführt werden muss. Es braucht einen offenen Diskurs und ein klares Bekenntnis dazu, was uns gute Pflege wert ist und wie es möglich ist, die Pflege finanziell besser auszustatten. Vor allem die Pflege daheim muss finanziell besser unterstützt werden. Immerhin werden 1,4 Millionen Menschen von Angehörigen gepflegt. Dieses Leistung muss auch rentenpolitisch besser gewürdigt werden.“

Die Demografie nehme die Pflege von zwei Seiten in die Zange: Auf der einen Seite wachse die Zahl der Pflegebedürftigen dynamisch, auf der anderen Seite fehlten Pflegekräfte, so Müller. Hier müsse die Politik den Worten endlich Taten folgen lassen und bessere Arbeitsbedingungen für die Pflege umsetzen, um Nachwuchskräfte von einer beruflichen Zukunft in der Pflegewirtschaft zu überzeugen: „Höhere Vergütung und verbesserte Personalschlüssel im stationären Bereich zählen neben differenzierten Ausbildungsgängen für den Nachwuchs zu den Handlungsfelder, jungen Menschen den Pflegeberuf als Alternative schmackhaft zu machen und einen Fachkräftemangel zu bewältigen, der spielend sechsstellige Höhen  erreichen dürfte.“ Finanziert werden soll der politische Kurswechsel durch moderat steigende Pflegebeiträge und eine Kehrtwende auf dem Arbeitsmarkt. Um eine forcierte Umwandlung der boomenden atypischen Arbeitsverhältnisse in sozialversicherungspflichtige Jobs werde man nicht herumkommen, wenn die Finanzierungsbasis der Pflegeversicherung  verbreitert werden solle. Hier müsse die Politik der Wirtschaft klare Rahmenbedingungen setzen, den Trend zu Werkverträgen und Scheinselbständigkeit wieder einzudämmen, so Müller.

www.bdh-reha.de

Über den BDH Bundesverband Rehabilitation
Der BDH ist die größte deutsche Fachorganisation auf dem Gebiet der Rehabilitation von neurologischen Patienten. Weiterhin bietet der BDH rechtliche Beratung und professionelle Vertretung vor Behörden und den Instanzen der Sozialgerichtsbarkeit sowie ehrenamtliche soziale Betreuung an. Die stationäre neurologische Rehabilitation nimmt einen wichtigen Stellenwert innerhalb des Leistungsangebotes des BDH ein, um Menschen nach einem Unfall oder sonstiger neurologischer und geriatrischer Krankheit Unterstützung auf dem Weg zurück ins Leben zu bieten. Der BDH hat in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg auf dem Gebiet der neurologischen Rehabilitation Pionierarbeit geleistet und Einrichtungen gegründet, die bis heute Maßstäbe setzen und von allen gesetzlichen und privaten Krankenkassen, den Berufsgenossenschaften, Rentenversicherungen und Versorgungsämtern sowie der Bundesanstalt für Arbeit in Anspruch genommen werden. In der Trägerschaft des BDH befinden sich heute fünf über ganz Deutschland verteilte neurologische Kliniken. Dazu kommen das Rehabilitationszentrum für Jugendliche in Vallendar und das Neurologische Therapie- und Beratungszentrum Ortenau in Offenburg.

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