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Gesundheit

Geschäftsführerin Dr. Karin Overlack mit den HDZ-Spezialisten, die zu den besten in Deutschland zählen  (Foto: Marcel Mompour).  HDZ NRW

Deutschlands beste Ärzte: Neun Auszeichnungen für das HDZ NRW

Geschäftsführerin Dr. Karin Overlack mit den HDZ-Spezialisten, die zu den besten in Deutschland zählen  (Foto: Marcel Mompour).  HDZ NRW
Geschäftsführerin Dr. Karin Overlack mit den HDZ-Spezialisten, die zu den besten in Deutschland zählen (Foto: Marcel Mompour). HDZ NRW

Hervorragender Ruf und große Erfahrung: Das Nachrichtenmagazin FOCUS
zeichnet in diesem Jahr neun Spezialisten des Herz- und Diabeteszentrum
NRW (HDZ NRW), Bad Oeynhausen, in seiner Liste Deutschlands führender
Ärzte aus. Im jährlichen Ranking der besten Mediziner und Krankenhäuser
ist das Spezialklinikum zur Behandlung von Herz-, Kreislauf- und
Diabeteserkrankungen seit vielen Jahren regelmäßig aufgeführt.

Das HDZ NRW ist seit 1989 Universitätsklinik der Ruhr-Universität Bochum
und zählt weltweit zu den bekanntesten Einrichtungen, wenn es um die
Versorgung herz- und diabeteskranker Menschen geht. Herzchirurg Prof. Dr.
Jan Gummert, Diabetologe und Endokrinologe Prof. Dr. Dr. h.c. Diethelm
Tschöpe, Dr. Siegfried Eckert als Kardiologe und Bluthochdruckexperte, der
Leiter des Departments für Fetale Kardiologie am HDZ-Kinderherzzentrum,
Dr. Johannes Steinhard, sowie die Klinikdirektoren Prof. Dr. Volker
Rudolph (Allgemeine und Interventionelle Kardiologie/Angiologie), Prof.
Dr. Philipp Sommer (Elektrophysiologie/Rhythmologie) und Dr. Eugen Sandica
(Kinderherzchirurgie/Chirurgie angeborener Herzfehler) haben die
Auszeichnung schon im Vorjahr erhalten. Neu aufgenommen wurden Oberarzt
Dr. Klaus-Peter Mellwig als Kardiologe und Spezialist zur Behandlung von
Fettstoffwechselstörungen und Prof. Dr. Wolfgang Burchert, Direktor des
Instituts für Radiologie, Nuklearmedizin und Molekulare Bildgebung am HDZ
NRW. Und eigentlich müssten es noch viel mehr sein, findet
Geschäftsführerin Dr. Karin Overlack.

„Als große Volkskrankheiten sind Herz- und Diabeteserkrankungen in den
Medien durchgehend präsent“, sagt Dr. Overlack, die es grundsätzlich
richtig findet, dass ein
unabhängiges Rechercheinstitut jährlich eine qualitative Beurteilung
erhebt. „Es ist in der Medizin aber nicht einfach, individuelle
Behandlungsergebnisse und weiche Faktoren wie Fachwissen, große Erfahrung
oder Weiterempfehlungsraten auszuwerten.“

Bei aller Freude um die öffentliche Anerkennung verweisen die Spezialisten
am HDZ NRW daher lieber auf das Engagement und die hervorragende
interdisziplinäre Zusammenarbeit  „Das betrifft sämtliche Ebenen unseres
Klinikums und viele Bereiche, die weniger im Rampenlicht stehen, aber für
die Therapie von größter Bedeutung sind“, betont Prof. Dr. Jan Gummert,
der Ärztliche Direktor des HDZ NRW. Anästhesiologie, Laboratoriums- und
Transfusionsmedizin und die Pflege sollten daher nicht unerwähnt bleiben,
wenn es um die Gesamtbeurteilung einer Einrichtung oder die Einschätzung
einzelner Ärzte gehe. Ein ausgewiesenes Spezialgebiet mit hervorragendem
Ruf sei zudem die Kinderkardiologie am HDZ NRW.

Zum jährlichen Leistungsspektrum des hochmodern ausgestatteten
Gesamtklinikums mit insgesamt 35.000 Patienten zählen 3.600 Eingriffe am
Herzen und den herznahen Gefäßen, 6.000 kathetergestützte Verfahren und
Ablationen, 1.000 Eingriffe im Kinderherz-OP-Saal und
Kinderherzkatheterlabor sowie ein Versorgungsspektrum von rund 2.000
Patienten mit allen Typen des Diabetes mellitus und seinen
Folgeerkrankungen.

Zahlreiche Behandlungsbereiche im Herz- und Diabeteszentrum NRW sind als
Kompetenzeinrichtungen zertifiziert, zum Beispiel für die Behandlung
Erwachsener mit angeborenem Herzfehler, für die Bluthochdruckbehandlung
und die Wundheilung bei Diabetischem Fußsyndrom. Das HDZ NRW zählt
deutschlandweit zu den Kliniken mit den meisten Herzklappenoperationen und
Implantationen von Herzschrittmachern, Defibrillatoren sowie künstlichen
Herzunterstützungssystemen. Die Einrichtung ist bekannt als größtes
Herztransplantationszentrum in Europa.

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Praxistraining im Skills Lab der Hochschule  Florian von Ploetz  EHB

Pflege studieren! Neustart für den Bachelor of Nursing an der EHB

Praxistraining im Skills Lab der Hochschule  Florian von Ploetz  EHB
Praxistraining im Skills Lab der Hochschule Florian von Ploetz EHB

Mit dem kommenden Wintersemester 2020/2021 wird an der Evangelischen
Hochschule Berlin (EHB) der etablierte Studiengang „Bachelor of Nursing“
in neustrukturierter Form als generalistisches Pflegestudium angeboten. 40
Studienplätze können besetzt werden und bieten Interessierten im
praxisbezogenen Studium einen regulären Weg in den Pflegeberuf. Das
Bewerbungsportal der EHB ist ab sofort bis zum 20.August auf der Webseite
der EHB geöffnet.

Bereits seit 2004 kann man an der EHB Pflege studieren. Deutschlandweit
war die Hochschule die erste mit einem akademischen Pflegestudium, das
gleichzeitig den berufsqualifizierenden Abschluss für die Gesundheits- und
Krankenpflege beinhaltete. Fast 300 Ehemalige mit dem Abschluss „Bachelor
of Science“ sind seither erfolgreich in verschiedensten Pflege- und
Gesundheitseinrichtungen als reflektierende und wissenschaftlich
ausgebildete Praktiker*innen tätig. Die Umstellung des Studiengangs auf
das neue primärqualifizierende, generalistische Pflegestudium erfolgte
nach der bundesweiten Reform durch das Pflegeberufegesetz. Das Studium
bereitet auf die Berufstätigkeit in vielfältigen Arbeitsfeldern der
ambulanten und stationären Akut- und Langzeitpflege vor.

Die EHB kann hier auf langjährige Erfahrung und Kompetenz in der
wissenschaftlichen und praxisorientierten Lehre und Forschung bauen.
„Unsere Studierende erwerben in diesem Studiengang die Kompetenzen für
eine wissenschaftlich begründete Pflege von Menschen aller Altersstufen.
Hierbei liegt eine besondere Stärke in den vielfältigen Angeboten der
Vernetzung von Hochschule und Berufspraxis“, sagt Prof. Dr. Anne Bohrer,
eine der beiden Studiengangsleiterinnen. „Pflege-Expert*innen aus der
Berufspraxis sind in die Lehre und die Praxistrainings an der Hochschule
eingebunden und unterstützen, ebenso wie die klinisch erfahrenen
Dozent*innen, in einem interprofessionellen Team der Hochschule die
optimale Vorbereitung auf die im Studium integrierten Praxismodule.“

Die Pflegestudierenden profitieren auch von der internationalen
Ausrichtung des Studiengangs, beispielsweise durch die langjährige
Mitgliedschaft in zwei internationalen Netzwerken, dem European Network of
Nursing in Higher Education (ENNE) und dem Florence Network. Dort haben
sie die Gelegenheit, an den jährlichen Netzwerkwochen teilzunehmen. „Auch
Studienaufenthalte im Ausland werden aktiv unterstützt“, so Prof. Dr.
Erika Feldhaus-Plumin, Professorin für Gesundheits- und
Sozialwissenschaften und zweite Studiengangsleitung. „Darüber hinaus
können sie sich an verschiedenen (Forschungs-) Projekten der Hochschule
beteiligen und so den Wissenstransfer zwischen Hochschule und
Einrichtungen in der Praxis mitgestalten.“

Die hauptamtlich Lehrenden und Praxistrainer*innen weisen eine langjährige
Erfahrung in Pflege, Pflegewissenschaft und Bezugswissenschaften wie der
Medizin auf und sind gut vernetzt. So sind für Studierende gemeinsame
Bachelorarbeiten mit Kooperationspartner*innen zu vielfältigen
praxisrelevanten Themen möglich. Die Studierenden werden zudem in laufende
Forschungsprojekte als studentische Mitarbeiter*innen oder im Rahmen von
Bachelorarbeiten eingebunden. In den vergangenen Jahren gehörten BoN-
Absolvent*innen mehrfach zu den Gewinnern*innen des EHB-Hochschulpreises
und konnten auch außerhochschulisch überzeugen. So unter anderem beim 3.
FachPFLGEsymposium in Heidelberg, als die Absolventinnen Marlen-Charlot
Breitkreutz und Clarissa Schweizer mit dem „Pflegewissenschaftlichen Preis
der Deutschen Stiftung Organspende“ ausgezeichnet wurden.

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Neue Methode führt zehnmal schneller zum Corona-Testergebnis

Deutsches Gesundheitsportal Portal

Forschende der Universität Bielefeld stellen beschleunigtes Verfahren vor. Einen Test auf SARS-CoV-2 durchzuführen und auszuwerten dauert aktuell mehr als zwei Stunden – und so kann ein Labor pro Tag nur eine sehr begrenzte Zahl von Menschen testen. Zellbiolog*innen der Universität Bielefeld haben nun mit mehreren Kooperationspartnern in einer Studie ein Verfahren entwickelt, das rund zehnmal schneller ein Ergebnis liefert. „Der Test dauert nur rund 16 Minuten“, sagt Professor Dr. Christian Kaltschmidt vom Lehrstuhl für Zellbiologie der Universität Bielefeld. „Die Methode ist zudem günstiger als die herkömmlichen Tests.“

Weltweit sind inzwischen mehr als zehn Millionen Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt. Einen wirksamen Impfstoff oder eine Therapie gegen SARS-CoV-2 gibt es bislang nicht. Hinzu kommt: Nicht jede infizierte Person entwickelt auch Symptome. Die wirksamste Methode, um die Verbreitung einzudämmen, sind im Moment deshalb Tests: Wer sich infiziert hat, wird isoliert und verbreitet das Virus nicht.Das gängigste Verfahren, um zu testen, ob sich jemand mit SARS-CoV-2 infiziert hat, sind sogenannte PCR-Tests. Sie nutzen das genetische Material des Virus als Grundlage. Das haben auch die Bielefelder Wissenschaftler*innen in ihrer Studie gemacht. PCR-Tests laufen immer nach einem ähnlichen Schema ab. Zunächst wird genetisches Material einer Testperson benötigt. Dies wird in der Regel durch einen Abstrich im Mund-, Nasen- oder Rachenraum gewonnen. „Wenn ein Mensch sich mit SARS-CoV-2 angesteckt hat, dann ist in der Probe auch genetisches Material des Virus enthalten, das als sogenannte RNA vorliegt“, sagt Kaltschmidt. Die RNA-Moleküle werden in einem chemischen Verfahren isoliert. Allerdings ist danach zu wenig RNA enthalten, als dass ein Test sie sofort nachweisen könnte. Deshalb muss sie vervielfältigt werden.

Methode spart nicht nur Zeit, sondern auch Aufwand

Das geschieht bei einer sogenannten Polymerase-Kettenreaktion, die dem PCR-Verfahren seinen Namen gegeben hat (Polymerase Chain-Reaction). Sie läuft in einem Gerät ab, das sich Thermocycler nennt. Es fährt die Temperatur nach einem vorher festgelegten Programm hoch und wieder herunter. In Kombination mit bestimmten Zusatzstoffen, einem Enzym mit Kopierfunktion und Stabilität bei hoher Temperatur vervielfältigt sich dadurch das genetische Material, bis so viel vorhanden ist, dass sich damit SARS-CoV-2 nachweisen lässt – sofern jemand infiziert ist.

Die Bielefelder Forschenden haben bei ihrem Verfahren einen speziellen Thermocycler eingesetzt – den NEXTGENPCR. Durch das besondere Design, das mehrere Temperaturzonen umfasst, laufen die Reaktionen in dem Gerät besonders effektiv und vollautomatisch ab. „Beim Vorgehen haben wir uns am sogenannten Drosten-Protokoll der Berliner Charité und am Protokoll des Centers of Disease Control and Prevention in Atlanta orientiert“, sagt Kaltschmidt. Das sind Standards für Tests auf SARS-CoV-2. Die Forschenden konnten mir ihrer Methode die Ergebnisse herkömmlicher PCR-Tests wiederholen – nur in deutlich kürzerer Zeit und mit weniger Aufwand.

Spezialgerät kann stündlich 570 Tests analysieren

Entwickelt hat den Thermocycler das niederländische Unternehmen Molecular Biology Systems B.V. Für die Tests auf das Coronavirus schrieben die Entwickler eine Software, die sowohl die benötigte Zeit als auch die Arbeitsschritte verringert. „Wir haben dazu sehr viele positive Rückmeldungen erhalten“, sagt Gert de Vos, Gründer und Geschäftsführer von Molecular Biology Systems. Das Gerät kann mehrere Proben parallel analysieren – damit sind mit einem einzigen Thermocycler pro Stunde rund 570 Auswertungen möglich. Molecular Biology Systems arbeitet inzwischen mit Regierungen und privaten Laboren in den USA, Europa, dem mittleren Osten und Afrika zusammen.Kaltschmidt sieht viele Vorteile in dem neuen Verfahren. So könnte ein solcher Test vor allem dort zum Einsatz kommen, wo schnelle Ergebnisse gefragt sind. „Wenn beispielsweise Kreuzfahrtschiffe ihren Betrieb wieder aufnehmen, könnten sie in kurzer Zeit jede Person testen, bevor sie an Bord geht.“

Beteiligt an der Studie waren zudem das Herz- und Diabeteszentrum NRW in Bad Oeynhausen, die Arbeitsgruppe molekulare Neurobiologie der Universität Bielefeld, das Evangelische Klinikum Bethel sowie der Forschungsverbund Biomedizin Bielefeld OWL e.V.

Originalveröffentlichung:

Ehsan Asghari, Anna Höving, Paula van Heijningen, Annika Kiel, Angela Kralemann-Köhler, Melanie Lütkemeyer, Jonathan Storm, Tanja Vollmer, Cornelius Knabbe, Barbara Kaltschmidt, Gert de Vos, Christian Kaltschmidt: Ultra-fast one-step RT-PCR protocol for the detection of SARS-CoV-2, https://doi.org/10.1101/2020.06.25.20137398, veröffentlicht am 26. Juni 2020.

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Vernetzungs-Stipendiaten der Deutschen Leberstiftung 2020 (v. l. n. r.): Svenja Kolb und Dr. Theresa Wirtz (Quelle: Deutsche Leberstiftung)  Quelle: Deutsche Leberstiftung

Deutsche Leberstiftung fördert mit zwei Stipendien die hepatologische Forschungsvernetzung

Vernetzungs-Stipendiaten der Deutschen Leberstiftung 2020 (v. l. n. r.): Svenja Kolb und Dr. Theresa Wirtz (Quelle: Deutsche Leberstiftung)  Quelle: Deutsche Leberstiftung
Vernetzungs-Stipendiaten der Deutschen Leberstiftung 2020 (v. l. n. r.): Svenja Kolb und Dr. Theresa Wirtz (Quelle: Deutsche Leberstiftung) Quelle: Deutsche Leberstiftung

Mit ihren Vernetzungs-Stipendien unterstützt die Deutsche Leberstiftung
auch in diesem Jahr den wissenschaftlichen Austausch zwischen Forschern
und hepatologischen Forschungseinrichtungen. Das Gutachterkomitee hat zwei
Bewerber für ein Stipendium ausgewählt.

Die Vernetzungs-Stipendien der Stiftung können für die Durchführung
zeitlich begrenzter klinischer oder grundlagenwissenschaftlicher Projekte
in einer anderen als der eigenen Forschungseinrichtung genutzt werden. Sie
umfassen die Unterstützung für Reisekosten, Unterkunft vor Ort und ggf.
Verbrauchsmittel in der gastgebenden Forschungseinrichtung.

Um die Vernetzungs-Stipendien der Deutschen Leberstiftung haben sich Ärzte
und Wissenschaftler mit ihren Projekten beworben. Die Prüfung der
Förderungsanträge erfolgte durch ein unabhängiges Gutachterkomitee. Dessen
Mitglieder sind Professor Dr. Sandra Ciesek aus Frankfurt, Professor Dr.
Jörn Schattenberg aus Mainz und Professor Dr. Robert Thimme aus Freiburg.

„Wir haben sehr gute Anträge mit hochinteressanten Projekten erhalten. Ich
freue mich sehr, dass wir durch die Stipendien die Vernetzung vor allem
von jungen Wissenschaftlern und Ärzten und damit ihren wissenschaftlichen
Werdegang unterstützen können“, betont Professor Dr. Robert Thimme aus dem
Gutachterkomitee die Bedeutung der Stipendien.

Das Gutachterkomitee beschloss nach kritischer Prüfung und Diskussion der
einzelnen Projektanträge einstimmig die Förderung von zwei Stipendiaten.
Im Jahr 2020 vergibt die Deutsche Leberstiftung ein Stipendium zur
Förderung der Forschungsvernetzung an folgende Forscher:

Svenja Kolb von der Charité – Universitätsmedizin Berlin mit dem Projekt
„Klinischer Langzeitverlauf der chronischen HCV-Infektion 40 Jahre nach
kontaminierter Anti-D-Immunprophylaxe in Deutschland” für einen
Forschungsaufenthalt im Universitätsklinikum Leipzig, Sektion Hepatologie;

Dr. Theresa Wirtz vom Universitätsklinikum Aachen mit dem Projekt „Single
cell genomic analysis of human NASH-related liver fibrosis and HCC” für
einen Forschungsaufenthalt in Schottland, an der University of Edinburgh,
Centre for Inflammation Research.

„Die Projekte, die wir für ein Vernetzungs-Stipendium ausgewählt haben,
haben uns sehr überzeugt. Das Projekt von Frau Kolb befasst sich mit einer
sehr besonderen und gut definierten Patientengruppe, mit der sich wichtige
Fragen für Patienten mit Hepatitis C beantworten lassen. Frau Dr. Wirtz
möchte mit einer innovativen Methodik ihre grundlagenwissenschaftliche
Arbeit zu den Folgeerkrankungen einer nicht-alkoholischen
Fettleberentzündung (NASH) erweitern“, erläutert Professor Dr. Robert
Thimme die Entscheidung der Gutachter.

Die diesjährigen Vernetzungs-Stipendiaten wurden am 26. Juni 2020 von
Professor Dr. Michael P. Manns, Vorsitzender des Stiftungsvorstandes,
bekannt gegeben.

Die Stipendien zur Forschungsvernetzung werden auch für das Jahr 2021
ausgeschrieben. Weitere Informationen unter: https://www.deutsche-
leberstiftung.de/foerderung. Bei Fragen zur Antragstellung steht die
Geschäftsstelle der Deutschen Leberstiftung unter der Telefonnummer 0511 –
532 6819 oder per Mail an <info@deutsche-leberstiftung.de> zur Verfügung.

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Deutsche Leberstiftung
Die Deutsche Leberstiftung befasst sich mit der Leber, Lebererkrankungen
und ihren Behandlungen. Sie hat das Ziel, die Patientenversorgung durch
Forschungsförderung und eigene wissenschaftliche Projekte zu verbessern.
Durch intensive Öffentlichkeitsarbeit steigert die Stiftung die
öffentliche Wahrnehmung für Lebererkrankungen, damit diese früher erkannt
und geheilt werden können. Die Deutsche Leberstiftung bietet außerdem
Information und Beratung für Betroffene und Angehörige sowie für Ärzte und
Apotheker in medizinischen Fragen. Weitere Informationen zur Stiftung
unter https://www.deutsche-leberstiftung.de. Auf der Website finden Sie
unter anderem umfangreiche Informationen sowie Bildmaterial für
Betroffene, Interessierte, Angehörige der Fachkreise und Medienvertreter.

BUCHTIPP: „Das Leber-Buch“ der Deutschen Leberstiftung informiert
umfassend und allgemeinverständlich über die Leber, Lebererkrankungen,
ihre Diagnosen und Therapien – inzwischen in dritter, aktualisierter und
erweiterter Auflage! „Das Leber-Buch“ ist im Buchhandel erhältlich: ISBN
978-3-89993-899-9, 16,99 Euro.
Weitere Informationen: https://www.deutsche-leberstiftung.de/Leber-Buch.

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